Abiturienten | © Bildagentur PantherMedia / auremar

Abizeitung planen, gestalten und umsetzen

Abizeitung, Abiturzeitung, Jahrbuch und Maturazeitung: Auch wenn die Bezeichnungen für eines der beliebtesten Andenken an die Schulzeit gleich mehrere Namen trägt, gleicht sich jedes dieser Arbeiten im Aufbau, in der Gestaltung und im Inhalt. Im Prinzip fasst dieses besondere Heft die Eindrücke der Abschlussklassen der gymnasialen Oberstufe immer ähnlich toll zusammen. Eine richtige Abi- Zeitung erscheint übrigens nur ein Mal für jeden Abiturjahrgang und gilt als lebenslanges Andenken. Die Schüler entwerfen daher klassenweise ihre Abiturzeitung in Eigenverantwortung. Wir geben auf dem Weg zum fertigen Heft Tipps und praktische Hinweise.

Was macht eine erfolgreiche Abiturzeitung aus?

Mit dem Entwurf einer Abiturzeitung stehen vor allen Dingen die Adressaten, die Schüler und ihre Familien im Mittelpunkt. Eine Abiturzeitung soll über Jahre hinweg eine Erinnerung an die Schulzeit und an die Abiturstufe bieten. So gilt es, die Zeitschrift bzw. das Buch und das Layout gut zu durchdenken und zu planen. Nur so halten Sie auch Jahre später eine Abiturzeitung in den Händen, mit der Sie sich gern an Ihre Schulzeit erinnern.

Das Problem der Mindestauflage:

Mit der Mindestauflage folgt der erste Stolperstein für Abiturienten. Es ist es notwendig, weitere Käuferschichten zu erschließen, um auf die Mindestanzahl für einen Druck zu kommen. So werden Abiturzeitungen auch an jüngere Schüler verkauft, an Lehrer weitergegeben und in der Familie verteilt.

Layout und Stil von Abiturzeitungen

Schlussendlich unterscheidet sich vor allen Dingen das Layout. Mit einem unverwechselbaren Stil soll der Charakter der gesamten Abiturstufe widergespiegelt werden. Hier haben wir ein paar Ideen dazu gefundne. Kreativität, Witz und eine ordentliche Portion Entschlossenheit machen den gesamten Stil dieses Buches einzigartig. Jeder einzelne Schüler erhält eine eingehende Darstellung, die von zurückhaltend bis schmeichelhaft variiert.

Die Redaktion: In den meisten Fällen bildet ein festes Team die Redaktion der Abiturzeitung. Gemeinsam filtert und organisiert die Redaktion die Wünsche und Bedürfnisse ihrer Mitschüler und bringt diese aufs Papier.

Finanzierung der Abiturzeitung

Eines steht von Anfang an fest; dieses Buch wird sich nicht rentieren. Der Verkauf wird in der Regel die Kosten für den Druck und für die Gestaltung einer Abiturzeitung nicht decken können. Abiturklassen sind daher zumeist auf die Hilfe von Sponsoren oder clevere Werbeaktionen angewiesen.

Schüler veranstalten auch gerne einen Kuchenbasar, einen Flohmarkt und Kiosk, beteiligen sich an Stadtfesten und bringen ihre eigenes Engagement für ihre Zeitung ein. Auf diese Weise bekommen Sie genügend Kapital zusammen, um eine wirklich hochwertige und modern gestaltete Abizeitungen entwerfen zu können.

Tipp: In den Familien der Abiturstufe springen oftmals Unternehmen und Betriebe als Sponsoren mit ein.

Junger Mann mit schwarzer Brille | © Bildagentur PantherMedia / Ishay Botbol
Junger Mann mit schwarzer Brille | © Bildagentur PantherMedia / Ishay Botbol

Digitale Erweiterung der Abiturzeitung

In den letzten Jahren haben sich zahlreiche Oberstufen für eine Begleit-DVD oder CD bzw. für eine Internetseite entschieden, um der Abiturzeitschrift einen zunehmend digitalen Wert zu verleihen. Neben der eigentlichen Abiturzeitung schafft man es, auf diese Weise gleich mehrere Ebenen zu verbinden.

Findet sich eine Redaktion zusammen, die eine Abi-Internetseite pflegt, kann diese Seite auch nach Jahren für ein Klassentreffen genutzt werden. Die Kosten für eine Internetseite bzw. für eine DVD sind um ein Vielfaches geringer als der Druck. Wobei immer noch kaum eine Oberstufe auf das Papierformat verzichtet, das eine bleibende Erinnerung und einen besonderen Platz im Bücherregal erhält.

Turtorials und Anleitungen für eine Abiturzeitung

Im Hinblick auf das Layout ergeben sich verschiedene Varianten:

  • Softcover,
  • Hardcover oder
  • Broschüre.

Abi T-Shirts, Eintrittskarten für die Abiturfeier, Plakate und Aufkleber sowie Designvorlagen für die eigene Abiturzeitung komplettieren das Angebot. Die notwendigen Tipps und Tricks für die Erstellung einer Abiturzeitung, holen Sie sich im Internet bei bekannten Anbietern bzw. Fachseiten wie Abizeitung-druckstdu.de und in Video-Tutorials oder Erfahrungsberichten auf YouTube. Hier finden Sie Informationen zur Erstellung von Layout und Inhalt.

Mulitmedia Icons | © Bildagentur PantherMedia / Pavel Konovalov
Mulitmedia Icons | © Bildagentur PantherMedia / Pavel Konovalov

Darüber hinaus stellen einige Anbieter Vordrucke zur Verfügung, die Sie einfach ausfüllen und an den Auftraggeber zurücksenden. Selbstverständlich lassen sich beliebig Fotos und Texte einfügen. In wenigen Klicks profitieren Sie von einer modernen Designvorlage, ohne dabei tagelange Zeit und Mühen in eine eigene Vorlage zu investieren.

Folgende Schritte führen zur Abiturzeitung:

  • Brainstorming und Gliederung der Zeitschrift,
  • Recherche und Sammlung des Materials,
  • Anordnung der Fotos,
  • Ausrichten der Seiten und Größenverhältnisse,
  • Anordnung von Text und Bild,
  • Festlegen von Spalten, Texten und Formatierung,
  • Umschlag: Hardcover, Broschüre oder Softcover,
  • mindestens zwei leere Seiten am Ende der Abiturzeitung für Unterschriften,
  • Korrekturlesen und der Auftragsvergabe.

Bedenken Sie, Abiturzeitschriften sind Bücher, die eine Vorder- und Rückseite besitzen. Dies wird gern vergessen. Dabei gibt Ihnen dies ein größeres Raumpotenzial für Ihre Inhalte, Fotos, Sprüche und Erinnerungen.

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