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Lernsoftware nutzen
Kind mit Mutter nutzt die Lernsoftware. | Urhebervermerk: © panthermedia.net / Monkeybusiness Images

Lernsoftware für Schüler und Studenten

Jeder Mensch lernt anders und auf seine eigene Art und Weise. Damit das Lernen in jedem Alter Spaß macht, wird es zunehmend mit modernen Medien verbunden. In diesem Zusammenhang wird eine Vielzahl von Lernsoftware mit den unterschiedlichsten Zielgruppen entwickelt. Das breite Spektrum liegt jedoch auf Lernsoftware für Schüler und Studenten. Das Angebot ist riesig, sodass sich die Frage nach dem richtigen, gezielten und sinnvollen Einsatz einer solchen Software stellt.

Was ist Lernsoftware?

Grundsätzlich wird unter dem Begriff Lernsoftware jede Art von Computer-Software verstanden, die für unterschiedliche Lernzwecke und zur Unterstützung von klassischen Lernmethoden entwickelt und programmiert wurde. Lernsoftware findet man in fast allen Bereichen. Von der Vorschule und Schule, über Ausbildung und Studium, bis hin zur Fach- und Weiterbildung in den unterschiedlichsten Themen- und Wissensgebieten. Im Bereich der Lernsoftware wird unterschieden zwischen Tutorials, dabei handelt es sich in der Regel um Schulungssoftware beispielsweise für Anwendungen, Verfahren oder Spiele, Übungsprogrammen, die beispielsweise im Bereich der Mathematiktrainings oder beim Erlernen von Fremdsprachen (Vokabeltrainer) eingesetzt werden, sowie Programmen zur allgemeinen Informationsvermittlung, zum Beispiel digitale Nachschlagewerke wie etwa Wikipedia oder Wikis für Programme, Abläufe etc.

Was die Lernsoftware von anderer Software unterscheidet ist der klar umrissene Lerninhalt der Software. Das heißt, der Inhalt folgt einem bestimmten didaktischen Konzept und ist daher mehr oder weniger auf eine klar umrissene Zielgruppe ausgerichtet (Schüler, Studenten, Auszubildende, Anwender, Senioren usw.). Daher lässt sich die Lernsoftware auch deutlich von anderen Softwareanwendungen, wie etwas Unterrichts- oder Bildungssoftware abgrenzen, die klassische Lehrmethoden ergänzen und unterstützen.

Verallgemeinert bezeichnet der Begriff Lernsoftware eine ganze Familie von Softwareprodukten, die sich nicht allein nur durch ihren Verwendungszweck, sondern vor allem auch durch einige gemeinsame Merkmale auszeichnet. Der Gebrauch und die Anwendung von Lernsoftware werden als E-Learning bezeichnet. Eine Weiterentwicklung der Lernsoftware stellt das digitale Lernspiel dar, deren Übergänge jedoch fließend sind.

Anwendung von Lernsoftware im Zusammenhang der Geschichte

Erstmals wurde in den frühen 1940er Jahren Lernsoftware angewendet. Dabei handelte es sich um Analogrechner und Flugsimulationsprogramme, die von amerikanischen Wissenschaftlern erdacht und angewendet wurden, als sie für die amerikanischen Streitkräfte forschten. Der erste voll funktionstüchtige Flugsimulator wurde 1948 hergestellt.

An der University of Illinois wurde um 1960 das erste computergestützte Lernsystem entwickelt. Damit wurden Studenten, Nutzer an den lokalen Schulen der Umgebung und andere Universitäten mit Kursangeboten versorgt. 1963 entwickelte IBM und die Stanford University das erste computergestützte Lernprogramm, das ein vollständiges Curriculum der Grundschulstufe umfasste. Mit dieser Lernsoftware konnten Schüler aus Kalifornien und Mississippi dezentral, das heißt ohne in der Schule physisch anwesend sein zu müssen, unterrichtet werden. Mit dem 1969 entwickelten interaktiven Kabelfernsehsystem TICCIT konnten eine Reihe amerikanischer Hochschulen beispielsweise mit Fremdsprachkursen versorgt werden.

Da die Lernsoftware fest mit der Hardware verbunden war, blieb die Nutzung bis in die Mitte der 1970er Jahre nur denjenigen möglich, die Zugang zu einem Großrechner hatten. Anderen Menschen wie beispielsweise Privatleuten standen solche Möglichkeiten nicht offen. Erst mit der Ausbreitung des PC (Personal Computer) änderte sich das schlagartig. Als 1975 die ersten PC auf den amerikanischen Markt kamen, entstanden auch schnell die ersten Unternehmen, die sich auf Lernsoftware spezialisierten.

Durch die rasante Entwicklung in der Computertechnologie und der Speichermedien wurde die Ausbreitung der Lernsoftware noch weiter begünstigt. Als in den 1990er Jahren Computer mit ansprechender Grafik und Ton Einzug hielten, eröffnet sich auch für die Lernsoftware neue Anwendungsmöglichkeiten. Die Datenübertragung über CD-ROM und später über das Internet brachte einen weiteren Schub in die Entwicklung. Derzeit profitiert vor allem der Bereich Lernsoftware für Sprachen von der rasanten Entwicklung im Bereich der Spracherkennungstechnologie, auf die vor allem Anbieter von Fremdsprachen- Lernsoftware setzen.

Anbieter von Lernsoftware

Zu den größten Anbietern von Lernsoftware in Deutschland und im deutschsprachigen Raum zählen vor allem die traditionellen (Schul-)Buchverlage sowie auf Lernsoftware spezialisierte Software-Hersteller. Da über Lernsoftware auch zahlreiche Themen wie beispielsweise im Bereich der Elektrotechnik oder der IT vermittelt werden können, bieten auch staatliche Institution entsprechende Lernsoftware-Angebote an.

Arten von Lernsoftware

Es gibt eine Vielzahl von Arten von Lernsoftware, die sich an unterschiedliche Zielgruppen richten. Zu den bekanntesten und auch ältesten Arten gehören digitale Sprachkurse. Sie haben in vielen Bereichen audiobasierte Sprachkurse abgelöst und bieten auch im Hinblick auf den traditionellen Fremdsprachenunterricht in Schulen und Universitäten den Vorteil, dass die Lernenden ihr Arbeits- und Lerntempo selbst bestimmen können. Im Bereich der Sprachlernsoftware reicht das Instrumentarium vom einfachen Vokabeltrainer und Grammatikquiz, die es bereits als kostenlose Freeware oder als begrenzte Zeit nutzbare Shareware im Internet gibt, über das Hörverstehen bis hin zum komplexen Aussprachetraining. Es gibt auf dem deutschen Markt viele Anbieter für Sprachlernsoftware. Diese verfolgen allerdings eine ganze Bandbreite unterschiedlicher didaktischer Konzepte. Seit einigen Jahren drängen auch vermehrt fremdsprachige Hersteller auf den deutschen Markt.

Wie bereits weiter oben ausgeführt, lassen sich auch einzelne Teilbereiche wie die Elektrotechnik sehr gut mithilfe von Lernsoftware einfach und abwechslungsreich erarbeiten, was zur Verbreitung der Lernsoftware im Fernstudium beigetragen hat. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Einsatz von Lernsoftware in IT-Berufen. Auszubildende und Studierende sollen vor allem handlungsorientiert ausgebildet werden. Mittlerweile reicht das Angebot von Lernsoftware über die Bandbreite über Netzwerktechnik und Schnittstellen bis hin zur Relation von ganzen Datenbanksystemen.

In der Regel werden dabei längere Lerninhalte als Audiotexte wiedergegeben, was das Lesen von langen Texten am Bildschirm vermeiden bzw. unterstützen soll (lerntypengerechte Aufarbeitung der Inhalte). Die wichtigsten Inhalte wie beispielsweise Merksätze, Formeln, Zusammenfassung und (Übungs-)Aufgaben werden als Bildschirmtext aufbereitet. Um den Lerneffekt zu steigern, werden die Lerninhalte durch Animationen, Videos und andere interaktive Aktionen aufbereitet und angeboten. Während und am Ende der Stoffvermittlung erfolgen immer wieder Wissensabfragen. Dadurch kann die Lernsoftware den Lernerfolg der Lernenden testen und auswerten. Die moderne Software ist dabei in der Lage, auf jede Antwort des Lernenden mit entsprechenden Rückmeldungen zu reagieren und sich auf diesen einzustellen.

Lernsoftware im schulischen Bereich

Lernsoftware kommt aber vor allem im schulischen und universitären Bereich zum Einsatz. So gibt es bereits für Kinder im Vorschulalter sinnvolle digitale Alphabetisierungsprogramme. Für den Einsatz im Grundschulunterricht gibt es je nach Klassenstufe angepasste Lernsoftware-Anwendungen. Diese reichen von der Unterstützung traditioneller Wissensvermittlung bis hin zu sehr umfangreichen Softwarepaketen, die u. a. auch gestaffelte Produkte für sämtliche Klassenstufe von Klasse eins bis sieben im Portfolio haben und aufeinander aufbauen. Da die meisten Anbieter von Lernsoftware klassische (Schul-)Buchverlage sind, sind die Lernsoftware-Lösungen auch in die entsprechenden Lernbuchreihen eingebunden. Dadurch werden klassische und moderne Medien miteinander verbunden. Die Bindung an einen einzigen Anbieter bietet mitunter aber auch Anlass zu Kritik.

Lernsoftware, mit denen das Lesen und Schreiben gelernt werden kann, gibt es auch im Internet für die Online-Benutzung zu Hause. Bei den Freeware-Versionen handelt es sich dabei in der Regel um eine abgespeckte Version der Lernsoftware, die eigenständig und ohne weitere Kosten (außer Strom und Internet) genutzt werden kann. Allerdings sind die Inhalte und die Anwendung meistens begrenzt. Shareware-Angebote offerieren die Möglichkeit, den vollen Funktionsumfang einen bestimmten Zeitraum lang (in der Regel 30 Tage) kostenlos zu nutzen und ausgiebig zu testen. Am Ende der Nutzungsdauer muss dann entweder kostenpflichtig die Vollversion oder eine Mitgliedschaft auf einem Spiel- und Lernportal erworben werden. Gelegentlich ist der Zugang auch kostenlos.

Mit dem Einzug von mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets gibt es eine Vielzahl meist kostenloser bzw. preisgünstiger sogenannter Apps, die zum Schreiben-Lernen genutzt werden können. Einige Anbieter vermarkten ihre Alphabetisierungs-Lernsoftware auch für Spielkonsolen oder auf Kinder-Kleincomputern.

Neben dem Deutsch- und Fremdsprachenunterricht gibt es auch eine Vielzahl von Programmen für den Mathematikunterricht, die auf unterschiedliche Zielgruppen ausgerichtet sind. Der Vorteil von mathematischer Lernsoftware ist, dass die Programme – anders als im Deutsch- oder Fremdsprachenunterricht – nicht nur von den Schülern der Primarstufe sondern zum Teil bis in die gymnasiale Oberstufe verwendet werden können. Die umfangreichen Softwarepakete der großen (Schul-)Buchverlage sind auf die jeweilige Klassenstufe angepasst und dienen der multimedialen Unterstützung der Lehrenden und der (verlagseigenen) Lehrwerke. Darüber hinaus gibt es nur wenige Anbieter von Mathematik- Lernsoftware, die nicht an eine Lehrbuchreihe aus dem eigenen Verlag gebunden sind und als schulbegleitend vermarkt werden.

Allerdings gibt es eine große Anzahl klassenstufenübergreifender Einzelprodukte. Einige dieser Lernsoftware-Programme richten sich auch explizit an erwachsene Anwender. Zu den Einzelprodukten zählen auch Lernsoftware-Programme, die speziell zur Test- und Abiturvorbereitung angeboten werden.

Anbieter von Spielekonsolen und Lernsoftware kooperieren zum Teil sehr intensiv miteinander. So gibt es eine Vielzahl von Mathematik- Lernsoftware für Kinder und Jugendliche, die nicht nur für den Computer und im Internet angeboten werden, sondern auch für gängige Spielkonsolen oder fest installiert auf Kinder-Kleincomputern.

Gute Lernsoftware erkennen

Das Angebot von Lernsoftware ist riesig. Die angebotenen Programme reichen vom Anfängerniveau bis zum Profikurs und decken fast alle Lern- und Wissensgebiete ab. Grundsätzlich gibt es kaum eine pauschale Antwort, woran man eine gute Lernsoftware erkennen kann, denn jeder Mensch lernt anders.

Ein guter Anhaltspunkt ist die Frage, welche Funktion das Lernprogramm erfüllen soll. Ein Anfänger, der in ein Themen-/Wissensgebiet eingeführt werden soll, hat andere Ansprüche als beispielsweise ein Schüler, der den Lernstoff nicht versteht und daher ein Lernprogramm braucht, das ihm den Inhalt in erster Linie übermittelt.

Entscheidend ist daher auch die Frage, ob bereits Kenntnisse vorliegen oder es lediglich bislang an der Motivation mangelte. Wenn Kenntnisse beispielsweise aufgefrischt werden sollen, eignet sich vor allem eine Lernsoftware mit vielen Trainings- und Übungseinheiten.

Lernsoftware, die Wissen eher spielerisch vermittelt ist vor allem für diejenigen gut geeignet, die in der Schule bereits Enttäuschung bei der Wissensvermittlung erlebt haben. Wer dagegen unterfordert ist oder sich schnell langweilt, ist mit abwechslungsreichen Programmen am besten beraten, die Wissen in Form von Quiz und Experimenten aufbereiten.

Die Qualität der Lernsoftware lässt sich auch durch die dazugehörige, nachvollziehbare und ansprechende Grafik, inhaltliche Richtigkeit der aufbereiteten Themen und dem aktuellen Stand sowie der Bedienbarkeit ablesen. Darüber hinaus spricht auch ein einstellbarer Schwierigkeitsgrad für die Qualität einer Lernsoftware. Das Feedback sollte nicht nur aus „richtig“ oder „falsch“ bestehen. Bestenfalls enthält es weitere Informationen und Tipps für den Anwender. Mithilfe eines Protokolls können beispielsweise die Lernfortschritte, der aktuelle Lernstand und die Schwachpunkte des Kindes abgelesen werden.

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